About Me

Ich beschäftige mich seite 15 Jahre alt mit Kunst, zunächst am Kunstgymnasium, später an der Universität in Süd-Korea Sungshin Frauen Universität(Bachelor) und Sejong Universität (Master), an der ich mein Kunststudium mit dem Master abschloss. Ich denke über die Bewegung der Natur nach. Dabei konzentiere ich mich auf die Beziehung zwischen Mensch und Natur, die zusammenleben müssen. Sie beeinflussen einander.  Ich male mit den vielen verschiedenen Matelialen, besonders orientalisches traditionales Pigment.

Als ich 20 war, begann ich, mich für Medien zu interessieren, z.B. drehte ich Videos oder fotografierete ich. Dann versuchte ich, die Bewegung der Natur durch Malen wiederzugeben. Ich malte alle Bewegungen nach meinem Gefühl auf das Papier und benutzte für meine Arbeiten eine Technik, bei der ich mehrere Farbschichten übereinander auftrug. Aus den verschiedenen Farbschichten entsteht eine abstrakte Figur.

Meine Arbeiten gestalte ich unter der Prämisse, dass der Gegenstand der künstlerischen Betrachtung in einer Vielzahl von Varianten dargestellt werden kann. Da die Perspektive eines Künstler immer auch eine subjektive, psychologische Wiedergabe des Erlenten und nicht des Physischen alleine ist, hängt die Darstellung von der Gemütslage des Künstlers bei der Betrachtung ab. Somit kann die künstlerische Interpretation eines Motivs eine Erweiterung der eigenen Wahrnrhmung darstellen, welche mitunter an einen Punkt gelangt, der völlig losgelöst ist von der dem ersten Monat der künstlerischen Betrachtung. Diesen Prozess versuche ich, durch meine extensiven Betrachtungen, festzuhalten.

Die Motive für meine Werke finde ich vorwiegend in der Natur. Sie beinhalten Bäume, welche nach Meinung der Künstlerin am besten Wandel in der Natur darstellen, und andere scheinbar gewöhnliche Objekte die das menschliche Interesse wecken können. An alltäglichen Gegenständen, entdecke ich spezifische Elemente, die als piktografische Repräsentanten dienen können und verbinde sie mit den Emotionen welche die Betrachtung aus meiner Perspektive auslöst. Die Veranlassung zu diesen Motiven entsptingt der Tatsache, dass auch wenn die Gegenstände unwichtig erscheinen, ihre Existenz durch das Zusammenwirken der natürlichen und menschlichen Beziehung erklärt werden kann.

Die Herangeschensweise an eine tiefe künstlerische Betrachtung und das Studium eines Objekts schien immer das Ergebnis einer glücklichen Fügung zu sein, das Resultat eines günstigen Moments; Nun da die Künstlerin ihre Arbeit in Worte fasst, ist deutlich, dass, um die subjektiven Gefühle für ein Motiv auszudrücken, der Künstler ganz natürlich auf seine oder ihre eigenen Erinnerungen und Erfahreungen zurückgreift, und die Kraft der Erfahrung, des Moments, viel expansiver wird und neue Perspektiven und Assoziationen zulässt, wenn man sich an ganz alltäglichen Plätzen aufhält und nicht während einer ungewöhlichen Erfahrung.

Mit anderen Worten: Während ich mich auf einen Geganstand einlasse und ein Konzept für seine Darstllung in mir suche, bringe ich aktiv akkumulierte Erinnerung in mein vorderstes Bewusstsein und rauche tief in die Wahrnemung ein. Die vergangenen Erfahrungen sind organisch mit meiner Gegenwart verbunden, sie beeinflussen einander konstant und die daraus entstehende Beziehung formt ein Bild

Zu diesem Zeitpunkt kann die Wahrnehmung durch Übung erweitert werden, oder ich kann das als gewöhnlich wahrgenommene Subjekt löschen und mithilfe meiner Erinnerungen seine Charakteristika, seinen bleibenden Eindruck auf meine Emotionen und die Tiefe des Subjekts ersetzen.

Somit interpretiere ich alles um mich gerum ständig neu, während jedes Moments meines Lebens, anstatt auf einen speziellen Anlass zur Änderung meiner Wahrnehmung zu warten. ( Übersetzung bei Daniela Lüdeke)

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